Neuwiedermuß - auch Fuchsgraben genannt
. . . . im Fallbachtal gelegen
Geschichtliches und wissenswertes über unser Dorf

Aus der Geschichte (Quelle: Hanauer Geschichtsverein)

Neuwiedermuß liegt etwa 147 Meter über dem Meeresspiegel. Die Gemarkung umfasste vor der Gebietsreform 185 ha, davon waren 23 ha Wald. (Alt-) Wiedermus
Skizze-Dorf
gehörte als Dorf zum Kloster Selbold, im Gericht Ronneburg gelegen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf zerstört. Im Jahr 1686 wünschte ein in Langenselbold ansässiger Pfälzer bei der gräflich-isenburgischen Regierung, in dem "abgegangenen Dorf Wiedermus" im Fuchsgraben gelegen, Haus und Scheuer zu errichten, Land zu roden und zu bauen. Auch damals dauerten Baugenegmigungen schon ziemlich lange und so konnte est im Jahr 1699 mit dem Bau begonnen werden. Im Jahre 1708 waren schon 19 Haushaltungen angesiedelt. Die "Fuchsgräber" hatten früher zu Hüttengesäß gehört, sie bildeten einen Teil der Gemeinde und hatten einen Gerichtsschöffen zu stellen. Das Dorf besaß außerdem noch Holz- und Weiderechte bei der Ronneburg. Neuwiedermuß ist nach Hüttengesäß eingepfarrt. Im Dorf gab es im 18. und 19. Jahrhundert viele Inspiranten und Herrnhuter. Bis zur Gebietsreform im Jahr 1972 gab es einen ehrenamtlichen Bürgermeister (Philipp Ebert).

Schule
Die einklassige Volksschule gab es bis zum Schuljahr 1965/66. Einklassig bedeutet, dass alle Schüler von der ersten bis zur achten Klasse in einem Raum untergebracht waren. Es gab auch nur einen Lehrer. Seit dem Jahr 1966 waren es "nur" noch vier Klassen und ein Lehrer.

Vereinswesen
Der älteste Verein im Dorf ist die
Freiwillige Feuerwehr. Diese wurde in den zwanziger Jahren gegründet. 1950 wurde der Gesangverein "Liederkranz Neuwiedermuß" gegründet und im Jahr 1971 die "Sportschützen Neuwiedermuß". Natürlich gibt es noch andere Vereine die nach der Gebietsreform gegründet wurden Liste der Vereine bei www.ronneburg.eu.

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